Allgemein

Diskussionsforum: Transparenz & Mitbestimmung in Genossenschaften

Transparenz und Mittbestimmung in Genossenschaften. Genossenschaften sind  demokratisch aufgebaut. Die Entscheidungsfindung  in der Genossenschaft findet durch die Mitglieder  – also von “unten nach oben” statt. Ziel jeder Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder.  

Ausnahmen sind sozialistisch geprägte Experimente im ehemaligen Ostblock. Dort wurde  die Rechtsform Genossenschaft jahrzehntelang missbraucht  –  häufig um die  Mitglieder  zu enteignen.

Vielleicht auch darum haben Genossenschaften  in Deutschland ein Imageproblem, gelten als bürokratisch, verstaubt, altbacken und sind mit dem Stigma ”Arme alte Leute Gesellschaft”  behaftet. Auch heute besteht tatsächlich  noch der leichte Verdacht  unsere  Genossenschaften wären irgendwie sozialistisch geprägt.

Nach Auffassung der Initiative coopgo sind Genossenschaften im Prinzip hochflexible Unternehmensformen. Gerade in dem von völlig neuen Wertvorstellungen und Anforderungen  geprägten digitalen Zeitalter,  können Genossenschaften die neue Arbeitsteilung deutlich besser bewältigen als der klassische Einzelunternehmer.  Das Genossenschaften in allen Wirtschaftsbereichen funktionieren und auch Markt- und Systemführer werden können belegt das Beispiel Mondragon.  

Die Forderung nach Mitbestimmung,  transparenter Unternehmenspolitik, Offenlegung der Vorstandsgehälter und  Pensionszusagen sowie absolute finanzielle Transparenz sollten in einem Gemeinschaftsunternehmen – also in einer Genossenschaft selbstverständlich sein.

Darum setzen wir uns für eine grundlegende Reform des genossenschaftlichen Verbandswesens und der Genossenschaftsgesetz ein.  

 

Menü